Vitalwerte ohne Berührung
Herzfrequenz, Atemfrequenz, Bettanwesenheit und Schlafphasen — kontinuierlich erfasst, ohne dass jemand etwas tragen muss.
Pulsene erkennt Herzfrequenz, Atmung und Bettanwesenheit kontaktlos — ohne Wearable, ohne Manschette, ohne den Schlaf der Bewohner zu stören. So gewinnen Pflegeteams Zeit für das, worauf es wirklich ankommt.
In jedem Bett befindet sich bereits genug Technik. Was fehlt, ist ein ruhiger, unsichtbarer Mitarbeiter, der mitschaut — auch nachts, auch zwischen den Runden.
Pulsene nutzt Radar, das oberhalb des Bettes montiert wird. Es erkennt Mikrobewegungen von Brustkorb und Herz — und meldet, wenn etwas auffällig ist. Das Personal entscheidet, wie es reagiert. Pulsene unterstützt — es ersetzt keine klinische Beurteilung.
Herzfrequenz, Atemfrequenz, Bettanwesenheit und Schlafphasen — kontinuierlich erfasst, ohne dass jemand etwas tragen muss.
Schwellenwerte und Baselines pro Bewohner — so meldet sich Pulsene dann, wenn es wirklich relevant ist. Keine Alarmflut.
Keine Kameras, keine Mikrofone. Verschlüsselte Übertragung, EU-Hosting, rollenbasierte Zugriffe — entwickelt mit Datenschutzbeauftragten.
"Wir sehen morgens, wer in welcher Nacht unruhig war — und müssen nachts niemanden mehr aus dem Schlaf reißen, nur um nachzusehen."
Wir besuchen Ihre Einrichtung, klären Räumlichkeiten und Datenschutz — und zeigen Pulsene live in Betrieb.
Termin vereinbarenPulsene ist als modulare Lösung aufgebaut. Sie können mit Vitalzeichen-Monitoring beginnen und schrittweise um Inkontinenzmanagement und Wundversorgung erweitern.
Live-Überblick aller Bewohner einer Etage. Radarbasierte Erkennung von Herzfrequenz, Atemfrequenz, Bettanwesenheit und Schlaf-/Wachzustand.
Vitalzeichen + Inkontinenzmanagement in einer Oberfläche. Daten aus unterschiedlichen Quellen werden zu einer pflegerischen Gesamtsicht zusammengeführt.
Optionales Modul zur strukturierten Wundversorgung mit Fotodokumentation, Verlaufsanalyse und Verbandwechsel-Erinnerung.
Funktionsumfang im Überblick. Details und Konfiguration finden Sie im Handbuch.
Kacheln pro Zone, Bewohner und Gerät, mit Statusfarben.
HR/BrR-Verläufe pro Nacht und über Wochen.
Schlafphasen, Unruhe-Zeiten, Aufwachereignisse.
Global oder pro Bewohner anpassbar.
Time-out-of-bed in Minuten oder relativ zur Norm.
Group Manager-Sicht über mehrere Häuser.
PDF-Exporte für Übergabe und Qualitätssicherung.
Vollständige Nachvollziehbarkeit aller Aktionen.
Volle Verwaltung: Geräte, Standorte, Nutzer, globale Einstellungen.
Bewohner und Schwellenwerte konfigurieren, Mitarbeitende anlegen.
Dashboard, Trends, Benachrichtigungen quittieren — alles, was im Schichtbetrieb zählt.
Ein Radarsensor wird oberhalb des Bettes installiert. Er erkennt Mikrobewegungen von Brustkorb und Herz — auch durch Bettdecken hindurch.
Die Signale werden verschlüsselt verarbeitet. Algorithmen ermitteln Herzfrequenz, Atemfrequenz und Schlafphasen — und vergleichen mit der individuellen Baseline.
Pulsene meldet sich, wenn etwas relevant ist — auf dem Stations-Tablet, am Pflegetelefon oder per E-Mail. Niemals als Ersatz für Fachurteil.
Radar misst nur Bewegung — keine Bilder, keine Stimmen. Die Rohdaten verlassen das Gerät nur in aggregierter, anonymisierter Form. Die Verarbeitung läuft auf EU-Servern, der Zugriff ist streng rollenbasiert.
Bewohner und Angehörige werden bei der Aufnahme informiert. Auf Wunsch lässt sich Pulsene jederzeit für ein einzelnes Zimmer deaktivieren — ohne den Rest der Etage zu beeinflussen.
Praxis-Handbuch für Pflegeteams. Lesen Sie online — oder laden Sie die aktuelle Version als PDF herunter.
Dieses Handbuch erklärt, wie Pulsene im Pflegealltag genutzt wird. Es richtet sich an Pflegekräfte, Pflegedienstleitungen und Administratoren in Pflegeeinrichtungen. Sie müssen kein technisches Vorwissen mitbringen — wenn Sie schon einmal eine Patientenkurve geführt oder mit einer Pflegesoftware gearbeitet haben, kommen Sie zurecht.
Pulsene visualisiert Daten, die von angeschlossenen Geräten erfasst werden. Die Plattform ist kein Medizinprodukt im Sinne der EU-Medizinprodukteverordnung. Klinische Entscheidungen treffen ausschließlich qualifizierte Pflege- und Fachkräfte auf Basis der gesamten Situation der Bewohner.
Ihr erster Tag mit Pulsene — das Wichtigste in fünf Schritten:
Pulsene unterscheidet zwischen drei Hauptrollen. Welche Rolle Sie haben, entscheidet, welche Bereiche Sie sehen und bearbeiten können.
| Bereich | System-Owner | Administrator | Pflegekraft |
|---|---|---|---|
| Vitalzeichen ansehen | ✓ | ✓ | ✓ |
| Geräte verwalten | ✓ | ✓ | — |
| Standorte/Zonen anlegen | ✓ | Lesen | Lesen |
| Bewohner anlegen/bearbeiten | ✓ | ✓ | Lesen |
| Mitarbeitende verwalten | ✓ | ✓ | — |
| Schwellenwerte ändern | ✓ | ✓ | Lesen |
| Benachrichtigungen quittieren | ✓ | ✓ | ✓ |
| Berichte herunterladen | ✓ | ✓ | ✓ |
| Begriff | Erklärung |
|---|---|
| HR | Heart Rate — die Anzahl der Herzschläge pro Minute. |
| BrR | Breathing Rate — die Anzahl der Atemzüge pro Minute. |
| Baseline | Individueller Normbereich, den Pulsene aus der jüngsten Historie der Bewohner ermittelt. |
| Globale Einstellung | Konfiguration, die für die gesamte Einrichtung gilt — z. B. Standard-Schwellenwerte. |
| Individuelle Einstellung | Pro Bewohner abweichend gesetzt, überschreibt die globale Einstellung. |
| Zone | Logische Gruppierung von Räumen, meist eine Etage oder ein Wohnbereich. |
| Standort | Konkreter Ort: Etage, Zimmer, Bett. |
| Audit-Log | Protokoll aller quittierten Benachrichtigungen und administrativen Aktionen. |
Pulsene ist ein geschlossenes System. Nur Personen mit einem von der Einrichtung freigeschalteten Konto haben Zugriff. So gehen Sie vor:
Tippen Sie auf Passwort vergessen?, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein und folgen Sie dem Link in der Bestätigungsmail.
Mit Angemeldet bleiben merkt sich der Browser Ihre Anmeldung. Nutzen Sie diese Funktion nur an persönlich zugewiesenen Geräten.
Das Dashboard ist Ihr zentraler Arbeitsplatz. Hier sehen Sie alle Bewohner Ihrer Schicht auf einen Blick.
Beim Öffnen ist Alle Zonen aktiv. Wählen Sie eine spezifische Zone, um nur deren Bewohner zu sehen — sinnvoll, wenn Sie für eine bestimmte Etage zuständig sind.
Zwei Ansichten stehen zur Verfügung. Kacheln eignen sich für die Schichtübersicht, die Tabellenansicht für gezielte Suche.
Rechts werden offene Benachrichtigungen chronologisch gelistet. Tippen Sie auf einen Eintrag, um direkt zur Bewohner-Detailseite zu springen. Über das Häkchen markieren Sie eine Benachrichtigung als geprüft — sie wandert dann ins Audit-Log.
Im Menü Bewohner sehen Sie alle aktuellen Bewohner in einer Tabelle mit ID, Gerät, Zone, Standort und Status. Über das Suchfeld finden Sie Personen oder Geräte schnell.
Vier Tabs zeigen alles, was zu einem Bewohner gehört:
HR-Achse 40–120 bpm, BrR-Achse 5–40 brpm. Schwellen werden gelb markiert, individuelle Baseline-Werte violett. Den Schlafbericht finden Sie unterhalb der Kurven, mit Tooltips beim Überfahren der einzelnen Punkte.
Pulsene unterscheidet drei Benachrichtigungstypen: Herzfrequenz, Atemfrequenz und Bettausstieg. Die Konfiguration findet im Menü Benachrichtigungen statt.
Schwellenbasiert: Werte über/unter einem absoluten Limit (z. B. HR > 110 bpm). Baselinebasiert: Abweichungen vom individuellen Normbereich der Bewohner. Beide Logiken können kombiniert aktiv sein.
Hinweise erscheinen primär in der Plattform. Optional können Administratoren E-Mail und SMS für ausgewählte Rollen aktivieren — sinnvoll bei Nachtschichten mit reduzierter Besetzung.
Eine Benachrichtigung wird durch Antippen des Häkchens als geprüft markiert. Sie verschwindet aus der Übersicht und ist im Audit-Log nachvollziehbar — inklusive Zeitstempel und der Person, die quittiert hat.
Diese Seite ist Administratoren und System-Ownern vorbehalten. Sie zeigt alle bekannten Geräte in einer Tabelle mit Geräte-ID, Zone, Standort, zugeordneter Bewohner-ID und Status.
Per Klick auf eine Geräte-Zeile öffnet sich die Detailseite. Hier können Zone, Standort und Bewohnerzuordnung geändert werden. Über + Neuen Standort anlegen lässt sich während der Zuordnung direkt ein Standort ergänzen.
Drei Tabs strukturieren die Verwaltung: Zonen, Standorte und Nutzer.
Eine Zone fasst mehrere Standorte zusammen, typischerweise eine Etage oder einen Wohnbereich. Zonen erleichtern die Filterung im Dashboard und das Reporting.
Standorte werden als Etage / Zimmer / Bett angelegt. Ein Vorschaufeld zeigt, wie der Standort später angezeigt wird (z. B. „2 OG · 214 · A").
Beim Anlegen wählen Sie Vorname, Nachname, E-Mail und Zugriffsstufe. Die Plattform versendet eine Einladung; das Passwort wird beim ersten Anmelden vergeben. System-Owner können Nutzer löschen — Administratoren nicht.
Betreiben Sie mehrere Häuser, gibt der Group Manager einen konsolidierten Überblick. Zentrale Bestandteile:
Über das Profilsymbol oben rechts öffnen Sie Mein Konto. Hier können Sie Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und Sprache (Deutsch / English) ändern. Rolle, Einrichtung und Zugriffsstufe sind nur lesbar — sie werden vom Administrator gesetzt.
Pulsene erstellt automatisch Nachtberichte je Bewohner. Diese können als PDF heruntergeladen und in die Bewohnerakte abgelegt werden. Aggregierte Berichte (z. B. Bettaktivität pro Zone, Benachrichtigungen pro Schicht) sind über das Group Dashboard verfügbar.
Pulsene besteht aus zwei regulatorisch unterschiedlichen Komponenten:
Die Werte dienen ausschließlich der Information. Sie sind nicht Grundlage für Diagnose oder Therapie. Klinische Entscheidungen bleiben in der alleinigen Verantwortung qualifizierter Fachkräfte.
Sie erreichen uns:
Handbuch-Version 1.4 · zuletzt aktualisiert Mai 2026
Antworten zu Datenschutz, Installation, Pflegealltag und Technik. Vermissen Sie etwas? Schreiben Sie uns.
Wir veröffentlichen monatlich neue Versionen — Änderungen, Verbesserungen, Hinweise zu Konformität und Datenschutz dokumentieren wir hier.
Schreiben Sie uns — wir melden uns innerhalb eines Werktags. Auf Wunsch besuchen wir Sie vor Ort und zeigen Pulsene in einer realen Pflegeeinrichtung.
Demo-Zugang: admin / admin
Sie schreiben auf Deutsch. Andere Sprachen werden automatisch übersetzt (Demo: identische Anzeige in allen Sprachen).
Alle übersetzbaren Strings auf einen Blick. Änderungen werden lokal gespeichert und sofort angezeigt. Neue Strings benötigen denselben Schlüssel in allen Sprachen.
| Schlüssel | Deutsch | English |
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